CO2-Minderung und Umweltschutz im Fokus

Auf Energieeffizienz und lange Wartungsintervalle optimiert

Für sichere und attraktive Städte
Strategien und Technologien für mehr Energieeffizienz und damit zur CO2-Reduktion erlangen angesichts des drohenden Klimawandels immer mehr an Bedeutung. Dies unterstützen auch die Verordnungen der Europäischen Union, wie die Ökodesign- und Energiedienstleistungsrichtlinie. Betroffen davon ist auch die Straßenbeleuchtung, die in Europa zu rund einem Drittel bzw. in Deutschland etwa zur Hälfte auf billigen, aber unwirtschaftlichen Technologien aus den sechziger Jahren basiert. Dabei haben sich der Stromverbrauch moderner Lampen bei gleichzeitig höherem Lichtstrom erheblich reduziert sowie der Wirkungsgrad von Leuchten innerhalb der letzten zehn Jahre nahezu verdoppelt. Die geringe Bereitschaft zur Erneuerung der Straßenbeleuchtung, was die Wechselrate von jährlich nur 3 Prozent verdeutlicht, liegt vor allem in der ausschließlichen Betrachtung der Investitionskosten, statt ebenso die Energie- und damit die Betriebskosten über ihre gesamte Anlagenlebensdauer zu berücksichtigen. Impulse für den Umstieg auf energieeffiziente Technologien beim Licht für den Außenraum bietet einmal mehr das breit gefächerte Ausstellungsspektrum auf der Light+Building 2008.

Die internationale Fachmesse für Architektur und Technik öffnet vom 6. bis 11. April 2008 in Frankfurt am Main als weltgrößte Innovationsplattform der Branche ihre Tore. Rund 2.100 Aussteller werden für Architekten, Innenarchitekten, Designer und Ingenieure ebenso wie für Handwerker, Handel und Industrie ein umfassendes Angebot bereithalten. Alle nationalen und internationalen Marktführer aus den drei gewerkeübergreifenden Bereichen Licht, Elektrotechnik sowie Haus- und Gebäudeautomation werden vertreten sein.

Im Lichtbereich präsentiert sich die Light+Building mit etwa 1.500 Ausstellern als größter Licht-„Showroom“ der Welt. Technische Leuchten und Lampen sind in den Hallen 3 und 4 sowie im Forum und in der Festhalle vertreten, der Bereich Urban Lighting mit seiner Vielfalt an Außenleuchten ist in der Halle 5.0 angesiedelt.

Die auf der Light+Building 2008 präsentierten innovativen Lampen und Leuchten sowie intelligente Lichtmanagementlösungen für die Außenbeleuchtung bilden die Voraussetzung für Einsparungen bei Betriebskosten und Instandhaltung in den Kommunen, aber auch für mehr Umweltschutz. Dabei stehen auch kostenoptimierte Alternativen zur Verfügung, die nicht eine Anlagenumrüstung oder komplette Neubestückung erfordern, sondern bei denen vorhandene Beleuchtungssysteme aufgerüstet werden.

So lassen sich beispielsweise die preiswerten, aber ineffizienten Quecksilberdampflampen durch Hochdruck-Natriumdampflampen der neuesten Generation ersetzen, die einen bis zu 50 Prozent höheren Lichtstrom und einen um 10 Prozent reduzierten Energieverbrauch aufweisen. Daraus resultieren eine höhere Verkehrssicherheit ebenso wie merklich verringerte Betriebsausgaben.

Speziell für die Anforderungen des Urban Lighting konzipierte Lampensysteme auf der Basis von Halogen-Metalldampflampen mit warmweißem Licht und abgestimmten elektronischen Vorschaltgeräten bringen zusätzlichen Mehrwert. Solche Systeme erzeugen eine besondere Lichtstimmung, die durch ihre Emotionalität die Attraktivität von Städten und Gemeinden verbessert sowie durch die zuverlässige Lichtleistung das Sicherheitsempfinden erheblich steigern.

Moderne Außenleuchten zeichnen sich nicht nur durch energieeffiziente Lampen und Betriebsgeräte aus, sondern ebenso durch anwendungsspezifische, lampenabhängige Optiken, die an die geometrischen Begebenheiten der Beleuchtungsanlage angepasst werden kann. Beispielsweise variiert an Bushaltestellen, in Parkbuchten oder auch an Kreiseln der Abstand zwischen zu beleuchtender Fläche und Aufstellungsort des Mastes, was sich durch Peitschenmaste oder Ausleger mit unterschiedlicher Ausladung bzw. differenziert aufgeneigten Leuchten ausgleichen lässt. Über die so genannte Spreizung der Lichtverteilungskurve durch Veränderung des Lampenschwerpunkts in der Optik lässt sich das (Energieeinspar-)Potenzial unter anderem bei der Sanierung von Altanlagen nutzen. Damit können – bei normkonformer Ausleuchtung – die Lampenleistung reduziert und gleichzeitig der Lichtpunktabstand vergrößert werden.

Unter Umweltaspekten „top“ präsentieren sich Straßenleuchten zur Ausleuchtung von Fahrrad- oder Fußwegen, die einerseits mit langlebigen Leuchtdioden bestückt sind und andererseits ihren Stromverbrauch durch Solarzellen abdecken. Die für diese Anwendung speziell auf niedrigen Energieverbrauch optimierten LED-Module verfügen über eine ovale Linse, die das Licht direkt auf den gewünschten Bereich richtet und eine Streuung – und damit die so genannte Lichtverschmutzung – minimiert.

Ebenso kann intelligentes Beleuchtungsmanagement Energieverbrauch, Lichtverschmutzung und Betriebskosten reduzieren – bei gleichzeitiger Erhöhung der Verkehrssicherheit. Auf Basis der LON PowerLine-Technologie sind so flexibles Licht durch bedarfsgerechte Planung, Leistungsanpassung durch gezieltes Dimmen sowie optimierte Wartungsprozesse durch umfangreiche Überwachungsfunktionen gewährleistet.

Innovative und gleichzeitig dekorative Straßenleuchten stehen ebenso im Fokus der Light + Building 2008 vom 6. bis 11. April wie abgestimmte Lampen und Lichtmanagementlösungen. Die energieeffizienten Technologien leisten ihren Beitrag nicht nur bei CO2-Reduzierung, sondern verbessern zudem die Sicherheit auf den Verkehrsflächen.

[Pressetext: Light&Building Dr. Michael Sturm]

2 Gedanken zu „CO2-Minderung und Umweltschutz im Fokus“

  1. Sehr geehrter Herr Dr.Sturm

    Ich bin dabei, eine Lösung für ein grösseres Parkhaus zu finden.
    In der Zeit, wo sich niemand im Parkbereich befindet muss ja nicht immer volles Licht brennen. Auch die Sicherheitsbeleuchtung nützt ja nur was, wenn sich Personen darin aufhalten.Momentan denke ich an Dali Steuerung die Sektionell funktioniert und über Präsenzmelder aktiviert wird.
    Wie ist Ihre Meinung dazu?
    Mit freundlichen Grüssen
    Roland Lehnert (Schweiz)

  2. hallo herr lehnert,
    ich denke fuer solche anfragen waer es sinnvoller, den herrn dr. sturm direkt anzuschreiben. dieser artikel wurde von der messe frankfurt zur verfuegung gestellt und ich koennte mir vorstellen, dass herr dr. sturm nicht taeglich die site nach anfragen durchsucht.

    meiner meinung nach ist DALI dafuer sehr geeignet, ich hoffe sie setzen schon auf LED!? denn erst damit wird eine parkhausbeleuchtung wie sie sie planen auch auf jahre sinnvoll amortisiert.

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