Energieeffizienz und perfekte Lichtwirkung im Einklang

Kleine, unscheinbare Lichtkomponenten für die Ressourcenschonung

Aufgrund der Klimadiskussion rücken Wege zum schonenden Umgang mit Ressourcen und der Umwelt verstärkt in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Energieeffiziente Lichtkomponenten können einen entscheidenden Beitrag zur CO2-Reduzierung und damit für Nachhaltigkeit leisten. Als Ersatz für die ineffizienten Glühlampen werden meist Energiesparlampen bzw. Kompakt-Leuchtstofflampen oder LED-Technologie propagiert. Aber das Spektrum an innovativen Leuchtmitteln, die sparsam mit der Energie umgehen und zudem auch noch brillante Akzente setzen, präsentiert sich wesentlich breiter. Denn die Lampenhersteller setzen alles daran, um energieeffiziente Voraussetzungen zu schaffen, dass sich Objekte gekonnt inszenieren sowie Räume mit Wohlfühlatmosphäre gestalten lassen. Die vielfältige und für den Anwender äußerst interessante Palette an zukunftsweisenden Lichtquellen wird sich auch im Ausstellungsspektrum der Light+Building 2008 widerspiegeln.

Dr. Michael Sturm, Messe FrankfurtDie internationale Fachmesse für Architektur und Technik öffnet vom 6. bis 11. April 2008 in Frankfurt am Main als weltgrößte Innovationsplattform der Branche ihre Tore. Über 2.100 Aussteller werden für Architekten, Innenarchitekten, Designer und Ingenieure ebenso wie für Handwerker, Handel und Industrie ein umfassendes Angebot bereithalten. Auf einer Hallenbruttofläche von knapp 230.000 Quadratmetern werden alle nationalen und internationalen Marktführer aus den drei gewerkeübergreifenden Bereichen Licht, Elektrotechnik sowie Haus- und Gebäudeautomation vertreten sein.

Im Lichtbereich präsentiert sich die Light+Building mit über 1.500 Ausstellern als größter Licht-„Showroom“ der Welt. Auf knapp 165.000 Quadratmetern Bruttofläche wird das Gesamtspektrum innovativer Lichttechnik zu sehen sein. Technische Leuchten und Lampen sind in den Hallen 3 und 4 sowie im Forum und in der Festhalle vertreten, der Bereich Urban Lighting mit seiner Vielfalt an Außenleuchten ist in der Halle 5.0 angesiedelt. Technische designorientierte Leuchten werden in den Hallenebenen 1.1 und 1.2. sowie dekorative Leuchten für den Objekt- und Wohnbereich in den Hallenebenen 5.1, 6.1 zu finden sein. Die Ergänzung bilden Vollsortimente und dekoratives Zubehör in den Ebenen 6.0, 6.2 und 10.1.

Klein und unscheinbar präsentieren sich die Lampen, denn das Thema Miniaturisierung spielt neben der Entwicklung in Richtung Energieeffizienz auch weiterhin eine wichtige Rolle. Durch ihre Kompaktheit ist dabei die LED-Technologie kaum zu schlagen. Aber oft werden Lichtwirkungen gewünscht, die sich mit dem in aller Munde befindlichen Halbleiterlicht nicht oder noch nicht kostenrelevant realisieren lassen, aber ebenfalls nicht mit den viel gepriesenen Energiesparlampen bzw. Kompakt-Leuchtstofflampen. Denn deren Licht bleibt eher diffus und erzeugt nicht die lichtstarken Akzente, die beispielsweise im Shop-Bereich verlangt werden. Dagegen kann aus einer fast punktförmigen Lichtquelle wie der Halogen-Metalldampflampe mit entsprechenden Reflektoren passend gerichtetes Licht moduliert werden. Zudem hat die Einführung der Keramikbrennertechnologie einen Meilenstein gesetzt, besonders bei der Farbstabilität. Weiterentwicklungen zu hohen ebenso wie zu niedrigeren Leistungsstufen haben die Anwendungsvielfalt erhöht und empfehlen die Halogen-Metalldampflampen als weitere Alternative für die Allgemeinbeleuchtung. Die gilt vor allem für Bereiche, in denen momentan noch überwiegend die Halogen-Glühlampen sowohl für Niedervolt- als auch für Hochvoltbetrieb verbreitet sind. Die Hochdruck-Entladungslampen wiesen bisher dafür eigentlich zu hohe Lichtleistungen auf, aber die schrittweise Entwicklung hin zu kleinen Leistungen hat zu direkter Konkurrenz geführt. Werden die Halogen-Metalldampflampen an einem elektronischen Vorschaltgerät betrieben, bieten sie allerdings den Vorteil eines weitaus geringeren Energieverbrauchs.

Halogen-Glühlampen zeigen allerdings als Substitut der traditionellen Allgebrauchsglühlampe ihre guten Eigenschaften. In einen Glaskörper mit klassischer Birnenform integriert, mutieren die Halogenlampen bei diesen Anwendungen mittlerweile zum Energiesparer. Je nach Technologie des Lampenherstellers ist eine Energieersparnis von 30 Prozent bzw. 50 Prozent gegenüber der Glühlampe und eine zwei- bis dreimal längere Lebensdauer gegeben. Als Zusatznutzen entsteht eine – im Vergleich zur Energiesparlampe – wesentlich angenehmere, warme Lichtatmosphäre. Die Halogenlampen verbergen die notwendige Elektronik in ihrem kompakten Gehäuse und können direkt in eine Standardlampenfassung E27 und E14 eingeschraubt werden.

Aber auch bei den Energiesparlampen sind interessante Entwicklungen zu sehen, die vor allem Miniaturisierung, Lichtfarbe und Startverhalten betreffen. Auch Farbe kommt ins Spiel. Für besondere Akzente im Wohnraum gibt es beispielsweise Energiesparlampen, die im ausgeschalteten Zustand weiß erscheinen, aber eingeschaltet in Rot, Grün und Blau leuchten.

Unter Energieeffizienzaspekten erfolgreich waren schon immer Leuchtstofflampen. Aber auch hier sind neue Entwicklungen oft den älteren Ausführungen überlegen. Und so lässt sich in bestehenden Anlagen durch Ersatz von Standard-T8-Leuchtstofflampen durch innovative „Öko“-Varianten – ohne Veränderung der Lichtinstallation – ein erhebliches Energieeinsparpotenzial erschließen und somit auch die CO2-Emission reduzieren.

Der Lampenmarkt präsentiert sich äußerst lebendig und wartet permanent mit Varianten auf, die noch lichtstärker, energieeffizienter und kleiner als die vorige Generation für Aufmerksamkeit sorgen. Auf der Light+Building vom 6. bis 11. April 2008 wird die ganze Palette an interessanten Lichtquellen und der neuesten Technologien zu sehen sein.

 

[Pressetext: Light&Building Dr. Michael Sturm]

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