Apr  08
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pecha kucha night

als ich so gegen 21uhr im deutschen architektur museum eintraf, war die pecha kucha night voll im gange. es waren zahlreiche menschen da und die stimmung war sehr gelassen, denn am eingang gabs nen apero und die vortraege wurden auf diverse TV gestreamt, weil der platz nicht fuer alle reichte. so sassen die studenten, zuhoerer und sonstiges volk auf allem was auch nur einen kleinen blick auf die praesentatoren zuliess.


auch die waende und die sichtscharten wurden besetzt, sodass ich als nachzuegler eher schwierigkeiten hatte einen geeigneten platz zu finden. mit nem drink in der einen und dem fotoaparat in der anderen hand suchte ich mir einen platz, um den raum zu ueberblicken und kam just in dem moment, in dem guerillalighting von ihren aktionen sprach. im englischen originalton erzaehlte der quasi erfinder, wie es denn dazu kam und wer sich an diesen aktionen beteiligt. so sind es nicht nur angefressene kuenstler, nein auch architekten, designer und sporadisches fussvolk beteiligen sich an den guerilla beleuchtungsaktionen, in welcher gebaeude, monumente oder einfach kuenstlerische lichtbilder geschaffen werden. 

OSRAM ist zwar nicht als sponsor beteiligt, aber deren DOT-ITs seien optimal fuer diese vergaenglichen kunstwerke, da sie kostenguenstig und ohne infrastruktur eingesetzt werden koennen. auch sonstige batteriebetriebene leuchten kommen zum einsatz, ob weiss oder farbig, die taschenlampen werden fuer den spezifischen zweck modifiziert.

danach praesentierte ein lichtkuenstler *admir jukanovic* aus deutschland mit atelier in london seine versteckten leuchten. sein ziel sei es die lichtquelle ansich zu verstecken und dennoch licht zu schaffen. zur verwendung kommen auch bei ihm LEDs, da deren eigenschaften optimal fuer seine projekte sind, weder entsteht hitze noch sind sie erschuetterungsempfindlich und das muessen sie sein, da seine vorgestellten leuchten beruehrt und veraendert werden sollen.

zu guter letzt kam auch noch alex haw von atmos, bewusst am schluss, weil dessen praesentation multimedial war. er erzaehlte auf englisch wie er seine dynamischen lichtbilder schafft. es werden diverse daten erfasst und in eine datenbank geschrieben. ein lichtprogramm liest dann realtime diese datenbank aus und schaltet die lichtquellen anhand errechneter zusammenhaengen. so hat er extra fuer frankfurt boersenkurse, indizes, marktvolumen und weiteres in die datenbank gefeedet und liest dieses nun in echtzeit aus. so entsteht eine lichtwelt mit diversen punkten die sich frei im raum bewegen und doch eine bedeutung haben. es sieht fuer den betrachter zufaellig aus, kennt mensch aber die zugrundeliegenden daten, kann er es zwar nicht deuteten, aber dennoch faszinierts!

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3 Kommentare »

Kommentare *RSS*  | TrackBack

  1. prediger-licht's Kommentar vom 16. Oktober, 2008 um 15:40

    Schöne Zusammenfassung. Dafür dafür. Hier für Interessierte noch die URL zur Pecha Kucha Night: http://www.pechakuchanight.de/

    Britta


  2. Gabi's Kommentar vom 29. Oktober, 2008 um 14:33

    Die PKN ist für jeden der als Designer, Architekt oder als Künstler seine Werke vorstellen möchte, eine echte Herausforderung und ein gutes Sprungbrett sich der Öffentlichkeit, mit seinen Werken vorzustellen. Eine tolle Sache. Auch wenn die Zeit mit 20*20sec. kurz ist kann man es schaffen sich zu präsentieren.


  3. Angi's Kommentar vom 3. November, 2008 um 22:02

    Eine super Zusammenfassung von der PKN, ich wünschte ich hätte auch da sein können, als ich das jetzt alles gelesen habe. Aber beim nächsten Mal bin ich mit von der Partie, diese Lichtspiele haben doch immer wieder was richtig Inspirierendes an sich, auch für alle, die wie ich, versuchen, mit Licht Kunstwerke zu gestalten.


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