Wurzelbehandlung am Stromengpass


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Nach dem Lesen und kommentieren des Blogeintrags von Manfred Messmer, schreibe ich mal wieder darueber, warum wir *nichtnur* in der Schweiz kein neues Stromkraftwerk brauchen, sondern das Uebel besser an der Wurzel packen, anstatt jahrelange Diskussionen ueber Sinn und Unsinn von Kraftwerken und deren Abfallprodukten ins Land ziehen lassen. Eine Medienmitteillung der swisselectric, der Dachorganisation der Stromerzeuger, wirft einen Blick in die Zukunft und schuert die Angst der Lesenden. Darin sind aber auch Investitionskosten von rund 30 Mrd. Schweizer Franken im Inland enthalten, welche bis zum Jahr 2035 25-30 Mrd. kW/h an Strom sicherstellen sollen. Insgesamt aber fehlen laut der Mitteillung 77 Mrd. kW/h Strom, wenn man einen moderaten Zuwachs von 0.5% p.A. annimmt.

Einen *einseitigen* Einblick bringt die Stromperspektive 2020 des Stromanbieters Axpo, welcher im Jahre 2030 lediglich 6% neue Energien und 25% Wasserkraft vorsieht. Ganze 49% sollen ueber Kernkraftwerke und 20% mit Gas erzeugt werden. Kein Satz erwaehnt das Potenzial des Einsparens, geschweige denn Alternative Energien, welche in unserer eigene Wirtschaft umgesetzt werden koennten. Damit wuerde schon die Vorproduktion im eigenen Lande erfolgen, was angenehme Nebeneffekte *arbeitsstellen,kurzetransporte,technologie* mit sich bringen wuerde. Eine Gruppenarbeit der ETH Zuerich zeigt aktuelle Methoden der CO2-armen Energieproduktion *stand2005!*, welche ich nicht unerwaehnt lassen will, denn es ist sehr wohl moeglich saubere Energie zu gewinnen, aber nicht alle Methoden sind fuer die Schweiz geeignet.

Dass Mensch *thxfalk!* mit LED Stromsparen kann, sollte heutzutage jedem bewusst sein, doch die Einstandspreise *LumenproFranken* koennen noch nicht mit den vielgepriesen, hochgelobten Energiesparlampen *gluehlampenverbot* mithalten, das aber nur auf den ersten Blick! Der Preis *fuerdenendverbraucher* einer Stromsparlampe ist moderat, aber setzt man das Erzeugen, den Transport und die Entsorgung mit in die Berechnung, so ist sie schon weit hinter der LED, deren Effizienzspitze noch nicht erreicht ist. Nicht beruecksichtigt ist vorerst der Lichtabfall, der Teil des erzeugten Lichts, welcher ungenutzt erzeugt wird und in designtechnisch pragmatisch erschaffenen Leuchten verloren geht. Warum wird nicht in die neue Technik investiert *subventioniert*, um die LED voranzutreiben? Moeglichkeiten *wirtschaft,technologie* haetten wir in der Schweiz genuegend…

Idee: Strassenkraftwerk
Vorreiter koennte mal wieder der Bund werden, ist ja schliesslich unser Geld, welches verschleudert wird. Die oeffentliche Beleuchtung ist ein Beginn, umwelttechnisch sinnvoller und effizienter koennten die Strassenlaternen mit LEDs die Fahrstreifen erhellen und dank der effizienteren Nutzung des Lichts einen Beitrag zum Umweltschutz leisten, indem weniger Lichtverschmutzung geschaffen wird. Mit einwenig Aufwand koennte die Laterne gar als Energiequelle genutzt werden, Wind, Sonne oder Waerme ist an *beinah* jeder Strasse *sogarimtunnel!* vorhanden. Bei Interesse erlaeutere ich einem Investor gerne, wie aus einer Strassenlaterne ein Kraftwerk wird…

Wir sind immernoch bei der Strassenbeleuchtung, welche der Bund finanziert *aufbau,betrieb,wartung*. Die Strassentunnels sind ein weiteres Sparpotenzial, nicht nur wegen der Energieeinsparung durch LEDs, sondern auch wegen deren Ansteuerung. Waehrend Hochdruck- und Fluoreszenzlampen einige Minuten benoetigen, um ihre volle Leistung zu erreichen, kann eine LED auch wiederholt innerhalb von Nanosekunden ein- und ausgeschaltet werden. Mit dieser Technik wird auch die Helligkeit reguliert und zwar Verlustfrei, entgegen der herkoemmlichen Methoden, bei der Ueberschuss in Waerme gewandelt wird und verloren geht. Mit dieser Technik waere es moeglich, rsp. nicht mehr noetig, dass Tunnels 24 Stunden am Tag beleuchtet sind. Die Infrastruktur dafuer ist vorhanden und koennte innert 2-3 Jahren umgesetzt werden.

Idee: Aktive Strassentunnelbeleuchtung *autobahn*
Die Vignette ist Pflicht fuer jeden Benutzer der nationalen Autobahnen und mit Techniken wie RFID koennten wir diese gar als „Schalter“ nutzen, anstatt nur fuer Kontrollzwecke zu verwenden. Vor *300m* jedem Tunnel koennten Antennen ein Fahrzeug erkennen und sekundenschnell die Beleuchtung im Tunnel anwerfen. Eine LED benoetigt keine Zuendspannung, mit einwenig Elektronik und technischem Wissen kann gar ein SoftOn/Off entwickelt werden, welches nochmals Energie einspart und den Fahrer nicht erschrecken laesst. Diese Technik wuerde, zumindest in den spaerlichen Nachtstunden, den Stromverbrauch und die Wartungskosten vierteln!!

Ich koennte noch stundenlang Moeglichkeiten der Stromerzeugung eines jeden Einzelnen, Gruppen und Institutionen philosophieren, doch wuerde ich das lieber in einer Diskussion oder gar einem einflussreichen Gremium tun, weil ich nicht bei allen Methoden die Machbarkeit beurteilen kann. Die bereits erwaehnten Ideen, sind mit meinem Wissen, technisch umsetzbar, doch werden dafuer Investitionen von Noeten, welche ich *kleinermann* nicht tragen kann. Die Zeit ist reif auch andere Wege zu gehen, um der Panikmache der Grossen entgegenzuwirken und die *steuerlichen* Investitionen zu lenken. Das Umweltrating zu den Nationalratswahlen zeigt uns ja auf, wer wie zur Umwelt steht und vielleicht ein offenes Ohr fuer solche Anliegen hat.

Die Diskussion ist eroeffnet….

5 Gedanken zu „Wurzelbehandlung am Stromengpass“

  1. Keine Angst LED gehört die Zukunft. Zurzeit ist die Technik einfach noch etwas teuer und der Sachverstand auf der Handwerkerseite noch nicht so weit verbreitet. Aber in sagen wir zehn Jahren ist das Ding gelaufen. Ich sehe das Potenzial darin, die stromfressenden Halogenlampen vom Markt zu drängen. Denn die Glühbirne hat das zeitliche gesegnet. Keine Frage.

  2. …angst hab ich davor bestimmt nicht, nur die sorge, dass fehlinvestiert wird und dann bei erreichen der technischen moeglichkeiten fuer teures geld wissen zugekauft werden muss, anstatt die technologie an der wurzel zu foerdern. fuer den wohnraum sollte die gluehbirne nicht grundsaetzlich verboten werden *gluehlampenverbot*, da uns dann ein grosses stueck wohlbefinden verloren gehen koennte, und das ein oder andere minergiehaus nicht mehr funktioniert… 😉

  3. Das Problem ist, dass im gleichen Moment, wo die eine Seite meint, x Prozent Strom sparen zu können in y Jahren, dass man dann auch so politisch brisante Themen wie Einwanderung anpacken muss, unter diesem Gesichtspunkt.

    Das will auf der Seite, die um hundsverrecken eine 2000W-Gesellschaft will, auch niemand.

  4. …ich glaube die einwanderung und viele andere politischen probleme, waeren bei mir *undmeinemblog* fehl am platz, drum werd‘ ich darauf ich nicht weiter eingehen.

    eine 2000W gesellschaft waer moeglich, wenn auch mit dem ein oder anderen abstrich, der unser wohlbefinden negativ beeinflussen wuerde, und das soll ja nicht das ziel sein. auch drum setze ich in der nationalen ebene an, weil gerade da, ohne grossen aufwand *ausserfinanziell* ein grosser schritt getaetigt werden koennte…

    sogar die amis sind uns voraus und das laesst mich nachdenklich werden…

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