Weltkulturerbe Regensburg


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Eine Pressemitteilung von Osram flatterte heute in mein Postfach und propagiert wie das Weltkulturerbe Regensburg in der Farbe der Stadt erstrahlte. Natuerlich von der ortsansaessigen LED Schwester Osram Opto Semiconductors illuminiert, seien drei geschichtstraechtige Denkmaeler in die rote Stadtfarbe getaucht worden.

Die Lichtshow installierte der Regensburger Lichtplaner LI-EX *mitgliedderLEDlightforyou* anleasslich der Urkundenueberreichung am 24. November, in der Regensburg als UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen wurde. Dieser Anlass wurde mit den Buergern, Touristen und prominenten Gaesten mit einem Erlebnistag gefeiert.

Einen ganzen Tag lang feierten die Regensburger ihre Stadt, die als einzige in Deutschland in ihren mittelalterlichen Strukturen über die Jahrhunderte hinweg erhalten geblieben ist. Rund 1.000 historische Denkmäler sind hier auf engstem Raum zu finden. Drei davon erstrahlten zu dem feierlichen Anlass in einem kräftigen Rot – der Regensburger Stadtfarbe. Für die Lichtshow installierte der Regensburger Lichtplaner LI-EX rote Golden DRAGON LED in den 85 Fensterleibungen des Dollingersaals, des Salzstadels und der Runtingersäle – und setzten damit die geschichtsträchtigen Gebäude eindrucksvoll in Szene.

Leider kann ich nur eine der Drei Sehenswuerdigkeiten zeigen, nur dieses Bild wurde von Osram geliefert und zeigt den Salzstadel, welcher mir im Uebrigen nicht wirklich gefaellt. Den Dollingersaal haett‘ ich mir schoener vorstellen koennen, mit seinen Torbogen und Kuppeln oder auch die Runtingersaele.

In der Osram’schen Pressemitteilung werden ‚tuerlich die Produkte beworben, so erfahren wir, dass mit roten Dragon LEDs gearbeitet wurde. Viel mehr steht gar nicht drin…

Architekturbeleuchtung mit Chiptechnologie
Die Golden DRAGON LED besitzen eine außergewöhnliche Leuchtkraft und setzen sich daher für ausdrucksstarke und stimmungsvolle Architekturbeleuchtungen zunehmend durch. Dank der neuartigen Dünnfilm-Chiptechnologie von OSRAM leuchten die LED noch heller, da das im Halbleiter erzeugte Licht nun fast vollständig nach oben abgestrahlt wird. Lichtinstallationen werden so in neue Helligkeits-Dimensionen geführt und tauchen selbst große Architekturobjekte in intensives Licht.

Licht bei jeder Temperatur
Die winzigen Leuchtquellen sind extrem robust, langlebig und arbeiten zuverlässig bei Temperaturen von minus 40 bis 110 Grad Celsius. Da sie sich schnell und mit geringem Aufwand installieren lassen, sind sie gerade für kurzfristige oder nachträglich angebrachte Lichtinszenierungen wie bei den Feierlichkeiten in Regensburg besonders geeignet. Die roten LED mit einer Wellenlänge von 625 Nanometer integrierten sich harmonisch in die Architektur der Regensburger Denkmäler und erzeugten so in der Stadt einen Abend lang ein feierliches Ambiente.

Dabei fallen mir einige Dinge auf, so steht in der englischen PR bis 100°C waehrend in deutsch 110°C als Maxima angegeben wird. Auch ist nicht ersichtlich mit welchen *gold,platin,diamond* Dragon’s illuminiert wurde. Ich gehe vorerst nicht von der neusten Diamond Dragon aus und betrachte das rote *InGaAIP* Datenblatt der Platinum mit einem Wirkungsgrad von 60lm/W. Die im Datenblatt beschriebene Betriebstemperatur reicht von -40 bis +125°C, also schon wieder eine andere Temperaturangabe. Beim Betrachten des relativen Lichtstroms *grafikseite7* sieht Mensch aber sofort, was LED Benutzer schon erahnten. Wird die rote Platinum LED bei 100°C betrieben, so verlassen noch knappe 50% der Lichtmenge den Chip und die propagierte Wellenlaenge driftet zu 630nm…

So gelangen wir also zur naechsten Dragon, rsp. zu einer aelteren Version der roten Golden Dragon. Das Datenblatt dazu ist noch immer mit "vorlaeufige Daten" tituliert und soll 49lm erreichen. Hier passt dann auch die deutsche Betriebstemperatur, welche mit -40 bis +110°C auch in den Grenzwerten zu finden ist. Aber auch in dieser Lichtstrom Grafik driftet Rot bei ansteigender Temperatur, der maximale Strom betraegt 500mA, gepulst sind 2000mA erlaubt.

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