OLED in Virusgroesse

Organische Lichtquelle von der Größe eines Virus hergestellt
Forscher der Cornell-Universität in den USA haben die wohl kleinsten organischen Leuchtdioden der Welt hergestellt: Jede dieser Nanolampen besteht aus nichts als einer nur einen Bruchteil eines Mikrometers dünnen organischen Faser, die mit Atomen des Metalls Ruthenium versetzt ist. Wenn eine elektrische Spannung an die Fasern angelegt wird, geben diese aufgrund elektronischer Anregungen orangefarbenes Licht ab. Die Wissenschaftler glauben, dass ihre Nanolampen unter anderem für die Herstellung dünner Flachbildschirme geeignet sind.

OLED strahlen laenger

Der Zusatz von Fußballmolekülen lässt organische Leuchtdioden länger strahlen
Viele Vorteile zeichnen Leuchtdioden aus organischen Substanzen (OLED) gegenüber den etablierten Halbleiter-Modulen aus. Im Prinzip sind sie billiger herstellbar, flexibel und verbrauchen weniger Strom. Allein ihre Zuverlässigkeit lässt noch Wünsche offen. Doch nun gelang es koreanischen Forscher, auch die Lebensdauer dieser innovativen Leuchtbausteine auf das Doppelte zu steigern. Wie sie in der Fachzeitschrift Applied Physics Letters (Vol. 86, Art.Nr 063514) schreiben, konnte durch Zugabe des Fußballmoleküls Kohlenstoff-60 die wichtige Beweglichkeit von elektrischen Ladungsträgern deutlich erhöht werden.

LED mit Lachs

DNA-Moleküle aus dem Fisch erhöhen die Leuchtkraft organischer LEDs
Ein dünner Film aus DNA-Molekülen lässt organische Leuchtdioden um bis zu dreißigmal heller erstrahlen. Das haben amerikanische Forscher in einem Experiment mit dem Erbgut von Lachsen herausgefunden. Wie sich herausstellte, erhöht die DNA-Schicht die Leitfähigkeit von Löchern und senkt gleichzeitig die von Elektronen herab. Somit vergrößert sich die Wahrscheinlichkeit, dass die beiden Ladungsträger bei Anlegen einer Spannung rekombinieren und somit Licht aussenden.

SSC P4 launch

Die Leuchtkraft einer neuen LED schlägt die anderer Dioden angeblich um Längen
Eine koreanische Firma hat eine Leuchtdiode entwickelt, die weißes Licht mit einem Lichtstrom von 240 Lumen aussendet. Die Diode ist somit der leuchtkräftigste Vertreter von auf Halbleitern beruhenden Lichtquellen. Ihre Energieeffizienz beträgt bis zu 100 Lumen pro Watt und übertrifft somit sowohl Glühlampen als auch Leuchtstoffröhren.

Luminus // 1500lm LED chipset fuer RPTV

Luminus awarded patents, unveils 1500-lm LED chipset for RPTV (October 2006):

„PhlatLight technology was developed by Luminus based on research done at MIT. Luminus says that it has filed over 100 additional US and international patent applications, many of which have been allowed and are expected to be issued later this year.“

Sächsische Dioden leuchten ewig

Das Institut für Angewandte Photophysik (IAPP) der Technischen Universität Dresden meldet einen neuen Rekordwert in Sachen Lebensdauer organischer Leuchtdioden (OLED).
Demnach besitzen die Leuchtelemente, die von Rico Meerheim und der OLED-Arbeitsgruppe des IAPP entwickelt wurden, eine Lebensdauer von bis zu zehn Millionen Stunden – das sind 1123 Jahre. Die Lebensdauer wurde freilich geschätzt.

Der bisherige Rekord einer amerikanischen Firma lag nach Angaben der Forscher bei 1,5 Millionen Stunden. Bei den in Dresden entwickelten Leuchtdioden stapelten die Wissenschaftler organische Farbstoffe schichtförmig in einer bestimmten Folge. Zudem wurden die elektronischen Eigenschaften der organischen Materialien geändert. Die organischen Leuchtdioden könnten eines Tages die Flüssigkristalle ablösen, hieß es von Karsten Walzer, Leiter der für die OLED-Entwicklung zuständige Arbeitsgruppe. So seien Bildschirme mit OLEDs energiesparender und heller. Außerdem benötigten die Dioden in Displays sehr wenig Platz, der Betrachtungswinkel spiele keine Rolle. Eine kommerzielle Umsetzung der Forschungsergebnisse ist mit der aus der TU Dresden ausgegründeten Firma Novaled geplant.